| „KINDERBILDER“ Das androgyne Sein der Kindheit. Es ist die Welt der Kindheit, die uns das Erkennen einer Wahrheit erklärt, die uns zu einer Tiefe von Wissen führt, die kaum von Erwachsenen erahnt oder verstanden wird. Es ist der Blick der Unschuld, der den Betrachter seine eigene Seelenwelt erkennen und die vollkommene Wahrheit verspüren lässt. Die Sehnsucht nach Unschuld und tiefer Liebe projiziert sich in das Gemüt des Betrachters und lässt dadurch das Kindsein als androgynes Wesen erkennen. Die Arbeit: Es sind einfache, auf feinen Leinen projizierte Kinderportraits, die mit zarter Belichtung ein fast durchsichtiges Antlitz zeigen. Die spezielle Entwicklungsmethode (schwarz-weiß) lässt die fotografische Portraitdarstellung ähnlich einer Malerei erscheinen. Die für diese Arbeiten ausgewählten Kinder verkörpern das „androgyne Sein“. Harald Wiesleitner
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